Das Museum

Das Industriemuseum „Geschichtswerkstatt Herrenwyk“ im ehemaligen Kaufhaus der Hochofenwerk Lübeck AG (Metallhüttenwerke Lübeck AG) in Lübeck-Herrenwyk dokumentiert das Leben der Arbeitenden in der Werkskolonie und die Arbeit im Hochofenwerk mit Schwerpunkt in den 1920er- und 1930er-Jahren sowie Aufstieg und Niedergang der Flender-Werft.

Jährlich werden zwei bis drei Sonderausstellungen gezeigt, die sich mit der Industrie- und Technikgeschichte, der Zeit- und Kulturgeschichte sowie mit Themen der Stadtteilgeschichte befassen.

Die Geschichtswerkstatt

Die „Geschichtswerkstatt Herrenwyk“ begann ihre Aktivitäten als Projekt des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte in den Jahren 1982 bis 1985. Eine erste Ausstellung, die nach einigen Monaten wieder geschlossen werden sollte, und die 400 Seiten fassende Publikation „Leben und Arbeit in Herrenwyk“, hatten einen so großen Erfolg in Lübeck, aber auch im ganzen Land, dass die Stadt sich entschloss, die Geschichtswerkstatt als ersten Teil eines zu gründenden stadtgeschichtlichen Museums zu erhalten. 

Seit dieser Zeit befasst sich die Einrichtung mit der Erforschung und Darstellung der Geschichte der Industrialisierung der Stadt und benachbarte Themen.

[© der Bilder im Bilderkarussel bei Frank Märtens und Gerd Schulz]