Schiffbau in Lübeck

Hellinge, Krane, Dockbauplätze

Sonderausstellung vom 23. Februar bis zum 30. August 2024
In der Ausstellung werden große Bild- und Texttafeln gezeigt, die den Schiff- und Dockbau, Stapelläufe, Krane und Hellinge zeigen und Einblicke in die Entwicklung der Werftgelände und der Werkhallen geben. Einen besonderen Raum wird dabei den auf der Werft beschäftigten Arbeitern gegeben. 
Im Jahr 2002 schloss die Flender Werft ihre Tore und damit verschwand der Schiffsbau in der Hansestadt gänzlich von der Bildfläche. Die Ausstellung in Herrenwyk lässt die große Tradition des Schiffsbaus in Lübeck noch einmal aufleben.
Zu sehen sind zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Fotos, Modelle, Baupläne und eine Original Werkbank mit den typischen Werkzeugen. 
Zu der Ausstellung werden mehrere Führungen und Vorträge angeboten. Die Termine finden Sie hier!

Abbildung: Sigi Guenther im Gespräch mit Wolfg. Schnegelsberg – Flender-Archiv, Sammlung Rainer Wiedemann

Leben und Arbeit in Herrenwyk - Die Daueraustellungen

An authentischem Ort zeigt die Dauerausstellung »Leben und Arbeit in Herrenwyk« die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen, die ab 1907 angesiedelt wurden und in der Hochofenwerk Lübeck A.G. Arbeit fanden. Einen zeitlichen Schwerpunkt bilden die Zwanziger und Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts. 

Das sind die Elemente der zentralen Dauerausstellung:
– die Geschichte der Hochofenwerk Lübeck A.G. (Schautafeln)
– nachgestellte Wohnräume und Informationen zum Leben in der Werkssiedlung
– eine Ausstellung zur Arbeiterkultur, sowie dem Gesellschafts- und Vereinsleben von 1921 bis 1933
– das werkseigene Kaufhaus in der Werkssiedlung
– zentale Elemente des Hochofenwerks (Modell eines Hochofens und das nachgebaute Masselbett in der Gießhalle)
– ein Büro aus dem Verwaltungstrakt des Hochofenwerks
– das Chemielabor des Hochofenwerks
– die Werkstattausstattungen des Hochofenwerks

Weitere Dauerausstellungen zeigen
– „Damit was bleibt von Flender“. Eine Sammlung zur Geschichte der Flender-Werft
– „Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer…“. Über das Schicksal der Zehntausenden Zwangsarbeiter / Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangenen
– Die Schmiede (Veranstaltungen zum Schauschmieden nach Vereinbarung möglich)

Buchen Sie gerne über das Büro des Museums eine Führung!